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Gotteslästerung? Vom Umgang mit Blasphemien heute

Artikelnummer:

Gerhard Schmied / Wolfgang Wunden

Gotteslästerung? Vom Umgang mit Blasphemien heute

Mainzer Perspektiven. Orientierungen 3
Publikationen Bistum Mainz 1997, 14 Abb. 110 Seiten

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Gerhard Schmied / Wolfgang Wunden

Gotteslästerung? Vom Umgang mit Blasphemien heute

Mainzer Perspektiven. Orientierungen 3
Publikationen Bistum Mainz 1997, 14 Abb. 110 Seiten

Das Thema der Blasphemie ist in der Gegenwart ein Problem, von dem sich viele religiöse Menschen tief betroffen fühlen. Es entzündet sich immer wieder neu an unterschiedlichen Erscheinungen des öffentlichen Lebens: Film-, Theater- und Kabarettaufführungen mit dreisten Elementen religiöser Satire, respektlos-süffisante journalistische Berichterstattung, Werbebotschaften mit verfremdeten Motiven aus der christlichen Glaubenswelt, politische Demonstrationen vor kontrastiv gesetztem kirchlichem Hintergrund, provokative Darstellungen der bildenden Künste und der Literatur oder auch "nur" gedanken- und geschmacklose Schaufensterdekorationen mit religiösen Symbolen. Viele Christen haben das Gefühl, daß ihr Glaube und die Kirche, zu der sie gehören, immer mehr zur mißbräuchlichen Verwendung freigegeben werden, während anderen Glaubensgemeinschaften viel größerer Respekt entgegengebracht wird oder diese sich zumindest gegen respektlose Übergriffe entschiedener wehren.

Der Mainzer Religionssoziologe Gerhard Schmied und der Stuttgarter Theologe und Journalist Wolfgang Wunden beleuchten Hintergründe und Motive des Mißbrauchs von Religion und erwägen Möglichkeiten eines kritischen Umgangs. Ihre Darlegungen mögen darum allen, die sich vom oft respektlosen oder bewußt verletzenden Umgang mit Christentum und Kirche betroffen fühlen, Kriterien zur Beurteilung einzelner Fälle an die Hand geben, das Verständnis für die historischen, gesellschaftlichen und theologischen Hintergründe des Auftretens von Blasphemien erleichtern, aber auch Mut zum entschiedenen Zeugnis für den eigenen Glaubens machen, ohne deshalb für eigene Gefährdungen blind zu werden.

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